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Der Leopard – Warum manche Menschen sofort entscheiden

Kennst du Menschen, die Entscheidungen treffen, während andere noch darüber nachdenken? Die nicht lange analysieren, sondern einfach handeln – und damit oft schneller ans Ziel kommen? Dann hast du es mit einem Persönlichkeitstyp zu tun,… 

Zeigarnik-Effekt gegen Prokrastination: Warum Anfangen dein Gehirn entlastet

Prokrastination wird häufig als Aufschieben aus Bequemlichkeit missverstanden. In der Psychologie gilt sie jedoch als Form der Emotionsregulation. Das Gehirn versucht, sich vor Überforderung, Unsicherheit oder innerem Druck zu schützen. Besonders Aufgaben, die gross, unklar oder emotional negativ besetzt sind, lösen Vermeidungsverhalten aus. Kurzfristig entsteht Erleichterung, langfristig jedoch kognitive Belastung. Die Aufgabe bleibt präsent, ohne dass Fortschritt entsteht.

Sinn erleben vs. Sinn suchen

Sinn ist nichts, was wir einfach finden und dann besitzen. Er zeigt sich vielmehr im Erleben – oder im Fehlen davon. Manche Menschen fühlen sich innerlich getragen, andere stellen Fragen, wieder andere spüren weder das eine noch das andere.

Die Psychologie beschreibt diese Unterschiede nicht als Persönlichkeitsfrage, sondern als Zusammenspiel zweier zentraler Dimensionen: Sinn erleben und Sinn suchen.

Neujahrsvorsätze: Wie wir uns selbst verkaufen – und dann sabotieren

Der Jahreswechsel wirkt wie ein psychologischer Reset-Knopf. Ein neues Jahr bedeutet ein leeres Kalenderblatt und einen symbolischen Neuanfang. Aus Sicht der Werbepsychologie ist das kein Zufall. Zeitliche Marker wie der 1. Januar wirken wie ein Launch-Event: Das alte «Produkt Ich» wird abgelöst und das neue positioniert. In diesem Moment ist unser Gehirn besonders aufnahmebereit. Wir sind euphorisch, motiviert und bereit, uns selbst von einer Veränderung zu überzeugen. Neujahrsvorsätze sind dabei nichts anderes als eine interne Werbekampagne, die wir an uns selbst richten.