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Warum Mitmachen Markenbindung schafft

In meinem Beitrag über den IKEA-Effekt habe ich erklärt, warum Menschen Dinge, an denen sie selbst mitgewirkt haben, als besonders wertvoll empfinden. Dieses Prinzip lässt sich auch auf ein bewährtes Marketingkonzept übertragen: User-Generated Content (UGC).

Denn: Wenn Menschen sich aktiv einbringen dürfen, steigt ihre emotionale Bindung – auch zur Marke. Warum das so ist und wie Marken dieses Potenzial nutzen können, zeigt dieser Beitrag.

Der IKEA-Effekt: Warum wir Selbstgemachtes mehr schätzen

Hast du schon einmal ein IKEA-Möbelstück zusammengebaut und dich danach richtig stolz gefühlt? Dieses Gefühl hat einen Namen: Der IKEA-Effekt. Er beschreibt das psychologische Phänomen, dass Menschen Dinge, die sie selbst (teilweise) erschaffen haben, deutlich mehr wertschätzen als vergleichbare, fertig gekaufte Produkte.

Der Rosa-Brille-Effekt

Kennst du das Gefühl, wenn du frisch verliebt bist und dein Gegenüber einfach perfekt erscheint – obwohl deine Freunde längst kleine Macken entdeckt haben? Genau dieser Effekt, der unsere Wahrnehmung in zwischenmenschlichen Beziehungen verzerrt, spielt auch im Customer Experience Management (CXM) eine entscheidende Rolle.

Der Rosa-Brille-Effekt sorgt dafür, dass Kunden eine Marke oder ein Produkt positiver wahrnehmen, als es objektiv der Fall ist.

Wenn die Aufmerksamkeit auf der Strecke bleibt!

Vampire sind bekannt für ihre Fähigkeit, das Blut ihrer Opfer aufzusaugen und sie dadurch zu schwächen. In der Werbung gibt es einen ähnlichen Effekt – den Vampir-Effekt. Statt Blut saugt er jedoch Aufmerksamkeit auf und lenkt von der eigentlichen Botschaft ab.

Der Mere-Exposure-Effekt: Vertrautheit schafft Sympathie

Der Mere-Exposure-Effekt beschreibt das Phänomen, dass Menschen Dinge positiver bewerten, die sie häufiger sehen oder hören. Dies geschieht unbewusst und spielt sowohl im Marketing als auch im Alltag eine entscheidende Rolle. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie dieser Effekt gezielt genutzt werden kann.

Verlustaversion in der Werbepsychologie: Warum wir Angst vor Verlusten haben

In der Welt der Werbepsychologie gibt es ein Konzept, das grossen Einfluss auf das Konsumentenverhalten hat: die Verlustaversion. Diese Theorie wurde erstmals von den Nobelpreisträgern Daniel Kahneman und Amos Tversky in ihrer Prospect Theory beschrieben. Die Verlustaversion besagt, dass Menschen Verluste stärker empfinden als gleichwertige Gewinne.

Primacy-Effekt: Wie er unsere Wahrnehmung lenkt

Der Primacy-Effekt oder anders gesagt der erste Eindruck spielt in unserer Wahrnehmung eine spezielle Rolle. Jeden Tag fällen wir sehr schnell Entscheidungen über Personen, Situationen, Produkte, Werbungen etc. Um nicht lange zu überlegen, setzen wir für unseren ersten Eindruck die zuvor erhaltenen und sofort abrufbaren Informationen ein. Sie lenken unsere Wahrnehmung.

Primacy-Effekt: Wie er unsere Wahrnehmung lenkt