«Time is money» oder «Sie machen glücklich und zufrieden». Sie sind noch viel interessanter mit einander verbunden, als uns bewusst ist…
Plötzlich mehr Zeit
Von Vollzeit- auf Teilzeitarbeit umstellen, um mehr Freizeit zu haben, ist toll, aber macht es auch glücklicher?
Endlich das Rentenalter erreicht und jetzt viel freie Zeit. Aber was tun?
Ein Zuviel an Freizeit kann auch Depressionen und Krankheiten begünstigen. Da viele mit der neuen Situation überfordert sind, wissen sie nicht, was machen. Anstatt die Freizeit zu planen, grübeln sie über die vielen neuen Möglichkeiten, ohne sich entscheiden zu können. Nun kommt die Verbindung mit dem Geld ins Spiel.
Geld allein macht nicht glücklich
Das besagt ein altes Sprichwort. Viele Freizeitaktivitäten kosten Geld, z.B. ins Fitness / Yoga gehen oder mit Freunden Essen / ins Kino gehen etc. Ist das Geld vorhanden, können viele Möglichkeiten genutzt werden. Fehlt es aber, wird es schon schwieriger. Die Reduzierung des Arbeitspensums oder der Beginn des RentnerInnen-Daseins gehen oft mit einer finanziellen Einbusse einher. Deshalb ist es wichtig, sich bewusst damit auseinander zu setzen, was mit der neuen freien Zeit angestellt werden kann.
Zeit und Geld in Relation
| Zeit | Geld | |
| Nr. 1 | – | – |
| Nr. 2 | + | – |
| Nr. 3 | – | + |
| Nr. 4 | + | + |
Am Problematischsten bei diesen Relationen ist vor allem die Nr. 2. Wer viel freie Zeit zur Verfügung hat, aber nicht genügend Geld, diese auch geniessen und (ver-)planen zu können, ist anfälliger für depressive Verstimmungen. Das negative Gedanken-Karussell hat genügend Zeit, um Fahrt aufzunehmen.