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Was wird morgen sein?

Diese Frage stellen wir uns fast täglich. Und genau dieses vorausschauende Denken versaut uns den Augenblick und versetzt uns in Stress. Beeinflussen können wir unsere Zukunft nicht, aber lernen, uns diese stressende Frage nicht mehr zu stellen.

Warum stresst uns diese Tatsache eigentlich?

Ganz einfach: wir können sie nicht beeinflussen. Alles, was wir nur erahnen oder wage vermuten können, stresst uns. Es lässt sich nicht kontrollieren. Und wir lieben Kontrolle.

Diese Ungewissheit auszuhalten und zu ignorieren, ist nicht leicht. Aber indem wir den Moment bewusst geniessen, lassen wir diesem Gedanken keinen Raum.

Welche probaten Gegenmittel gibt es?

Lass einfach alles los, komm zur Ruhe und nimm dir Zeit, aktiv das Hier und Jetzt zu geniessen.

Ich weiss, es ist nicht einfach, in einer immer schneller und unsicherer werdenden Zeit. Aber kleine Übungen im Alltag können helfen und werden bald zu deiner Achtsamkeits-Förderungs- und Anti-Stress-Routine.

Konzentriere dich zum Beispiel bei deiner Tee- oder Kaffeepause einfach mal auf deine Sinne: Wie sieht der Inhalt meiner Tasse aus? Lacht er mich gerade an? Nach was riecht er? Schokolade? Jasmin? Erde? Nach was schmeckt er? Wie lange hält der Geschmack sich im Gaumen? Etc.

Wir sind von Natur aus mit einem super Anti-Stress-Werkzeug ausgestattet, nur machen wir uns das viel zu selten bewusst. Ein schneller Puls, panische Anwandlungen, nervöse Zustände lassen sich wegatmen. Bewusste tiefe Atemzüge senken die Herzfrequenz und füllen unseren Körper mit Sauerstoff. Wir können auch ausdrücklich die Stressoren herauspusten. Eine Wohltat.

Darum: Schenk dem Moment deine volle Aufmerksamkeit und geniess hör-, fühl-, sicht- und fassbar die kleinen Dinge deines Lebens und hör auf zu fragen, was wird morgen sein.