Jeder von uns hat schon mal mit einem Problem bei technischen Geräten gekämpft. Der allgemeine Rat lautet meistens: «Schalt es mal aus- und wieder ein, dann funzt es wieder». Mit dem Drücken des Power-Button lassen sich nicht nur digitale Schwierigkeiten lösen. Warum wir diese einfache Methode auch bei uns selber anwenden sollten…
Das A wie Aus- resp. abschalten
Die Gedanken kreisen um deine Erlebnisse des Tages. Sie lassen sich nicht ausschalten. Dann mach es wie beim Laptop oder dem Computer, drück mental auf «power off», aber vergiss nicht vorher zu speichern. Dein Gehirn hat wie dein Laptop eine Festplatte. Leg deine Gedanken darauf ab. Stell dir jetzt eine Abschalttaste auf deiner Stirn vor und drück mit dem Zeigefinger bewusst drauf, um dein Gedankenkarussell zu stoppen. Je öfter du das bewusst machst, desto besser kannst du deine kreisenden Ängste und Sorgen abschalten.
Das E wie Einschalten
Was wir ausschalten, können wir auch wieder einschalten. Wie beim Computer steht uns unser Speicher auf der Festplatte jetzt wieder zur Verfügung. Wir können mit unseren abgelegten Gedanken neu in den Tag starten. Jetzt geht es besser, da wir unsere Ängste, Sorgen und Gedanken anders wahrnehmen.
Das G wie geht resp. gut
Es ist wie bei einem Stau auf unserem (Lebens-)Weg. Wir können ihn umfahren und so die Blockade umgehen. Manchmal müssen wir auch kehrtmachen und uns einen anderen Weg suchen. Durch das Aus- und Einschalten gelangen wir zu unserem Startpunkt zurück und sehen die Dinge aus einer neuen Perspektive. Plötzlich geht es wieder und zwar gut.