Zum Inhalt springen
Startseite » Warum du dich von deinen Gefühlen nicht distanzieren, aber etwas Abstand gewinnen sollten.

Warum du dich von deinen Gefühlen nicht distanzieren, aber etwas Abstand gewinnen sollten.

Wenn eine Auseinandersetzung dich immer wieder auf die Palme bringt, brauchst du Unterstützung von jemand ganz Besonderem. Wer das ist und wie er helfen wird, verrät dieser Beitrag.

Der Mensch – das Gewohnheitstier

Tag ein, Tag aus lebst du den gewohnten Alltag mit deinen Mitmenschen. Manchmal fliegen aber auch die Fetzen. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, hast du sicher bereits eine Eigenart entwickelt, mit solchen Situationen umzugehen, zum Beispiel: zuerst auf 180 hoch spurten, anschliessend wieder abkühlen und die entsprechende Person noch eine gewisse Zeit ignorieren.

Die Rückschau

Betrachtest du eine gewisse Zeit später den Konflikt, bringt dich deine Erinnerung wieder auf die Palme. Wie kannst du dieses Spannungspotential abbauen? Über die Situation reden, bringt jetzt nichts mehr. Wenn du – wie die alte Fasnacht – auf die Person zugehst und sagst: «Weisst du noch, vor zwei Wochen…». Die nächste Auseinandersetzung wäre somit garantiert schon vorprogrammiert. Also was tun?

Der imaginäre Freund

Hol dir Hilfe in deinem Kopf! Wie das geht, ist eigentlich sehr simpel. Lass die Situation von deinem imaginären Freund beurteilen. Jetzt stehst nicht mehr du im Mittelpunkt, sondern der von dir erdachte Gefährte betrachtet die Sachlage aus der Perspektive eines gutmütigen Dritten. So kann der nötige Abstand entstehen, um dein persönliches Involvement zu verringern und den Weg frei zu machen für ein taugliches Resultat.

Du siehst, distanzieren musst du dich weder von der Situation noch von deinen Gefühlen, aber etwas Abstand gewinnst du auf diese Weise für das Finden einer sinnvollen Lösung.