Die Adventszeit steht vor der Tür und mit ihr die Frage: wem schenkst du was? Nimm dir die Zeit und zieh dir abwechselnd die Brille des Schenkenden und des Beschenkten an, um die richtige Wahl zu treffen. Der Perspektivenwechsel lohnt sich!
Der Blick durch die Brille des Schenkenden
Als Schenkender ist dir oft nichts gut genug. Bei der Wahl der passenden Gabe stehen Merkmale wie Qualität, Hochwertigkeit, Attraktivität und höchster Genuss im Vordergrund. Aber sei mal ehrlich: Sind das die Eigenschaften, die du bei Präsenten prüfst?
Der Blick durch die Brille des Beschenkten
Als Beschenkter freust du dich doch mehr über nützliche und praktische Dinge, also Gaben, die du vielseitig einsetzen und verwenden kannst.
Der Preis entscheidet – oder nicht?
Als Geschenkgeber kann dir das Mitbringsel nicht exklusiv und teuer genug sein, um deine Wertschätzung auszudrücken. Aber als Beschenkter spielt genau dieser Aspekt eine eher sekundäre Rolle.
Der Beschenkte weiss, was er braucht.
Warum überlegst du dir also, was dem anderen gefallen oder ihm Freude machen könnte? Erfüll ihm einfach seinen Wunsch und wenn du diesen nicht kennst, frag nach.
Fragen traust du dich nicht?
Die Wunschliste ist dir nicht bekannt und danach fragen möchtest du nicht, so verpack einfach einen angemessenen Geldbetrag hübsch. Er wird sich darüber freuen und es nicht als unpersönlich ansehen, denn er kann sich damit einen seiner Wünsche dadurch erfüllen.
Immaterielles schenken?
Hast du auch den Mut, Immaterielles zu schenken. Denn gemeinsame Erlebnisse haften länger in der Erinnerung und bieten immer wieder schönen Gesprächsstoff. So hat nicht nur der Beschenkte etwas davon, sondern auch du.
Schenken leicht gemacht – so geht’s:
- Denk nicht zu viel darüber nach, was du schenken möchtest. Hat der andere einen Wunsch, erfüll diesen.
- Wähle dein Geschenk nach den Kriterien «nützlich» und «praktisch» aus.
- Achte nicht auf den Preis. Der Empfänger tut es nämlich auch nicht.
- Solltest du nicht weiterwissen, frag einfach nach.
- Fragen möchtest du nicht, dann bleibt dir noch das «Geldpräsent».